07.06.2023 Warnemünde nach Klintholm/Insel Møn (Dänemark)

Start 08.20 Uhr / Ankunft 15.15 Uhr / 57 Seemeilen

Heute morgen lag am Platz der Viking, welche gestern den Hafen verlassen hat, ein Kreuzfahrtschiff der AIDA-Linie. Das geht ja wie im Bienenstock.

 

Zuerst Moin Moin Warnemünde und dann Tschüss Warnemünde. Heute war ein Seemeilen-Törn. Nach der Hafen-Ausfahrt haben wir mit einem Kurs 000° (genau Nord) für ca. zwei Stunden gestartet. Nun galt es das Verkehrstrennungsgebiet "Südlich Gedser" im rechten Winkel zu durchfahren. Solche Trennungsgebiete muss man im rechten Winkel passieren, d.h. auf dem schnellsten Weg raus aus der Fahrlinie der grossen Schiffe. Nach der Passage fuhren wir einen Kurs von 20° und das für weitere ca. vier Stunden. Und nun sind wir auch in Dänemark auf der schönen Insel Møn. Leider bleibt uns keine Zeit, die Insel zu erkunden. Aber es kann gut sein, dass wir das im Herbst oder nächstes Jahr nachholen. Und wie es sich für einen guten Kapitän gehört, hat er die Gastland-Flagge von Dänemark gehisst. Morgen geht es weiter nach Kopenhagen.

08.06.2023 Klintholm/Insel Møn nach Kopenhagen

Start 07.45 Uhr / Ankunft 15.45 Uhr / 64 Seemeilen

Es gab früh Tagwache. Vor der Abfahrt wollten wir im Hafen tanken. Die Tankstelle war jedoch bereits von einem finnischen Segler besetzt, und sie hatten ein Problem, resp. das Tanken funktionierte nicht. Also haben wir uns umentschieden und sind direkt weiter in die Ostsee gestochen. Das Tageziel hiess Kopenhagen. Zuerst fuhren wir um den östlichen Inselkopf herum und wurden mit einem Naturspektakel überrascht. Es hatte wunderschöne Kreidefelsen, die von der Morgensonne bestrahlt wurden. Man konnte sich fast nicht satt sehen. Und nun folgte wie am Vortag das selbe Motto: Autopilot einschalten und Kurs Nord fahren. Auch kamen wir wieder an einem Verkehrstrennungsgebiet (Falsterborev) vorbei, mussten es aber dieses Mal nicht kreuzen. Wir liessen es rechts liegen. Vor den Toren von Kopenhagen übernahm der Kapitän wieder das Ruder und führte uns in den Svanemøllehavnen Nord. Uns fällt auf, dass auch in Dänemark enorm gebaut wird. Das Hafenviertel hat viele Neubauten und auch der Hafen selber ist neu. Wir bleiben zwei Nächte in Kopenhagen.

09.06.2023 Kopenhagen

Heute haben wir uns die Stadt Kopenhagen resp. Den lille Havfrue (die kleine Meerjungfrau), das Kastellet und die Altstadt "Indre By" angeschaut. Jetzt mal ganz ehrlich: Wenn die kleine Meerjungfrau vermutlich nicht im Zusammenhang mit dem dänischen Dichter Hans Christian Andersen stehen würde, wären viel weniger Besucher dort. Wir haben uns die Skulptur viel grösser und eindrücklicher vorgestellt. Und dann die vielen Menschen und alle wollen ein Foto machen und am Liebsten mit der Hand auf der Skulptur oder ganz ganz Nahe beim Fräulein. Natürlich haben wir auch Fotos gemacht, aber man muss ja direkt Glück haben, wenn nicht zig Touristen mit drauf sind. Wir wollen niemanden beleidigen, aber wir finden, sie ist nicht Spezieller als andere Bronce-Figuren. Mit Abstand am Besten gefallen hat uns das Nyhavn-Quartier. Die farbigen Häuser entlang dem Wasser und dann wieder ganz moderne interessante Architekturen, viele Begegnungszonen und Restaurants. Da war Lebensfreude zu spüren und wir haben uns mitreissen lassen. Toll!

10.06.2023 Kopenhagen/Dk nach Helsingborg/S

Start 10.50 Uhr / Ankunft 15.00 Uhr / 26 Seemeilen

Raus aus unserem Hafen und rein in den nächsten Haften (wie heisst er wohl? Erstes Foto verrät es.) zum Diesel tanken. Die Red Snapper war durstig, ganze 530 Liter haben wir ihr eingeflösst. Dann hiess es Leinen los und in den Öresund stechen in Richtung Norden. An der kleinen Insel Ven, gehört zu Schweden, sind wir rechts vorbei gefahren und weiter nördlich bis Helsingborg in Schweden. Übrigens gegenüber von Helsingborg, quer über den Öresund, liegt die Ortschaft Helsingør, die zu Dänemark gehört. Und anscheinend sind sich diese beiden Helsing... heute noch spinnefeind. Nach dem wir die Red Snapper fest vertäut hatten, riefen wir Jan Wagnert an. Jan lebt mit seiner Frau Luise in Helsingborg und wir kennen uns vom Skifahren in Saas-Fee. Sobald klar war, dass wir in Helsingborg Halt machen, freuten wir uns alle, einander mal nicht im Winter sondern im Sommer zu sehen. Schon bald stand Jan vor der Red Snapper und wir haben einen Apéro zusammen genossen und den nächsten Tag besprochen. Das ist ganz praktisch so. Wir hatten einen privaten Touristenführer :-). 

11.06.2023 Helsingborg

Um 10.30 Uhr ist Jan zu uns in den Hafen gekommen. Zuerst spazierten wir dem Quai entlang, dann ging es weiter zur Burg Helsingborg mit ihrem Turm Kärnan. Und natürlich sind wir die Treppen zum Turm hoch gestiegen - Fitness-Training für den Winter, gell Jan. Von hier oben hatten wir eine wunderschöne Rundumsicht auf Helsingborg und das Meer. Die Burg hatte ursprünglich einen Rundturm. Der gefiel dem dänischen König Erik Menved (das Gebiet Schonen war damals dänisch) nicht und so beschloss er, ihn abzureissen und einen neuen, modernen Turm zu bauen. Dies geschah um 1310. Der neue Turm, wie er heute steht, ist 35m hoch und die Gebäudemauern sind bis zu 4.5m dick. Am Anfang beherbergte er sechs Etagen, aber beim Umbau im 14. Jahrhundert wurden zwei davon abgetragen. Die Treppen wieder runter und zur schönen Lädeli-Strasse. Kein Portemonnaie wurde strapaziert, es war nämlich Sonntag. Zurück in den Hafen, von wo aus wir nun mit dem Auto von Jan weiterfuhren. Zuerst zeigte er uns einen Hafen, welcher vielleicht als Winterlager für die Red Snapper in Frage kommen könnte. Danach ging es weiter zum Golfplatz Rya. Jan ist ein passionierter und sehr guter Golfspieler. Im Bistro vom Golfclub genehmigten wir uns eine Erfrischung und schon ging es wieder weiter. Dieses Mal auf die nord-westliche Seite von Helsingborg zum Schloss Sofiero mit seiner riesigen prächtigen Parkanlage. Hier gibt es Rhododendrons in allen Farben und Varianten. Einen richtigen Rhododendron-Wald. Aber ganz witzig war, dass gleich nach dem Eingang auf dem Rasen eine Oldtimer-Ausstellung war und in erster Reihe waren Alfa Romeos. Und wer Markus gut kennt, weiss dass sein Herz für Alfa Romeos schlägt. Aber es hatte noch viele andere Marken. Danach sind wir mit Jan durch den schönen Park spaziert, auch für Kinder ist der Park toll. Wieder beim Auto ging es weiter nach Norden der Küste entlang, vorbei an kleinen Fischerdörfer, die heute jedoch mehrheitlich als Feriendomizile genutzt werden. Um 16.00 Uhr war die Sightseeing vorbei und wir alle gönnten uns eine Pause. Denn um 18.00 Uhr hat uns Jan wieder abgeholt. Luise und Jan haben uns zum Abendessen bei sich zu Hause eingeladen. Nach dem Apéro durften wir ein sehr feines Abendessen geniessen in einem schönen Ambiente. Es war ein kurzweiliger und geselliger Abend. Vielen herzlichen Dank für eure Gastfreundschaft. Und so ging ein wunderbarer Tag mit vielen Eindrücken und guten Gesprächen zu Ende.

12.06.2023 Helsingborg nach Halmstad

Start 07.05 Uhr / Ankunft 13.10 Uhr / 52 Seemeilen

Tagwache war um 06.00 Uhr, denn wir wollten zeitig losfahren. Auf dem Plan stand auf die Insel Anholt/Dänemark zu tuckern. Wir fuhren den Öresund raus, an der Landzunge Kullen vorbei und hinein ins Kattegat. Nach etwas mehr als zwei Stunden haben wir uns aber entschieden, Plan B auszupacken. Wir waren nicht in der Stimmung, für weitere sechs Stunden Wind und Wellen ausgeliefert zu sein. Macht nicht immer Spass und sehen tut man auch nichts ausser Wasser. So nahmen wir nach der Landzunge Kullen Kurs auf Halmstad. Damit ist Dänemark für's Erste abgehakt und wir bleiben in Schweden. In Halmstad liegen wir Hafen BK Najaden.

13.06.2023 Halmstad nach Träslövsläge

Start 10.20 Uhr / Ankunft 15.50 Uhr / 41 Seemeilen

Wir haben uns vom Hafen in Halmstad verabschiedet und sind wieder in den Kattegat rausgefahren. Unsere Tagesreise hat uns immer weiter in den Norden geführt, näher an Göteborg. Anfangs hatten wir richtig Freude, einmal eine längere Reise ohne stärkeren Wellengang. Falsch gedacht/gehofft! Der Wind wurde immer stärker und blies von Nordwest. Gegen Ende der Reise hatten wir einen Wind von 5-6 Beaufort (= ca. 20-25 Knoten = ca. 36-45km/h). Aber es hat sich gelohnt. Der kleine Hafen von Träslövsläge ist ein typischer, schwedischer Hafen mit den kleinen Fischerhäuschen und viel Charme. Einzig das Bezahlen via QR-Code war mühsam, resp. wir haben es nicht geschafft. Wir waren aber nicht die Einzigen, denen es so ging. Ein älterer deutscher Herr teilte uns mit, dass es bei ihm auch nicht geklappt hat. Also liessen wir es sein und haben gratis übernachtet. 

14.06.2023 Träslövsläge nach Varberg

Start 12.00 Uhr / Ankunft 12.55 Uhr / 5 Seemeilen

Da wir uns im Hafen von Träslövsläge nicht einloggen konnten, bekamen wir auch keinen Code für die Sanitäranlagen. Deshalb entschieden wir uns, eine kurze Etappe zu machen. Jede Seemeile bringt uns näher an Göteborg und den Göta-Kanal. Aber bevor wir los tuckerten, sind wir noch zum Strand spaziert. Die Schreibende hat entschieden, dass heute der Tag ist, an welchem sie in der Ostsee das erste Bad nimmt. Und so war es auch. Anfangs fühlte es sich kalt an, aber mit der Zeit gewöhnte man sich daran und am Schluss war es erfrischend und wohltuend. Der Kapitän hat darauf verzichtet! Auf dem Weg zurück zum Schiff sind wir noch beim Fischer vorbei gekommen. Sein Laden hatte so einiges zu bieten und wir haben für ein Lunch und ein Abendessen eingekauft. Frischer geht nicht mehr. Beim Schiff alles schnell verstaut und die Leinen los. Kurz nach der Ausfahrt sind wir durch ein Quallenfeld gefahren - Hunderte von Quallen. Danach war die kurze Fahrt ereignislos. Nun liegen wir in Varberg für zwei Nächte. Die Stadt hat uns schon beim Ankommen in Bann genommen. Zuerst passierten wir eine alte Festung, dann ein eindrückliches Seebad und im Hafen liegt man mit den Fischerbooten zusammen.

15.06.2023 Varberg (Ruhetag)

Es war nicht viel geplant sondern nur in den Tag leben und Varberg erkunden. Natürlich mussten noch Einkäufe gemacht werden. Varberg ist eine interessante und schöne Stadt. Natürlich mussten wir die alte Festung erkunden und auch die Ortschaft selber. Die Festung wurde im 13. Jahrhundert erbaut. Ab Mitte des 17. Jahrhunderts war die Festung ein Gefängnis und heute ist es das Hallands Kulturhistoriska Museum. In der Kleinstadt gibt es viele Attraktionen wie das Kallbadhus (Kaltebadehaus), die Kirche, das Seebad und vieles mehr. Irgendwann war es Zeit, das Abendessen vorzubereiten. Es gab Fisch-Ragout mit Reis und Salat. Dazu noch den einen oder anderen Tropfen Rotwein dazu und einfach geniessen. Irgendwann hörten wir Salsa-Musik über den Hafen tönen. Sie kam von einem Mittelpier, wo eine kleine Tanzfläche fest installiert ist. Mit unseren Rotwein-Gläsern spazierten wir rüber und schauten eine Weile den Salsa-Tanzenden zu. Es herrschte eine grossartige Stimmung: gute Musik, Tanzende, Abendstimmung, der Hafen mit seinen zwei Welten (Fischer- und Freizeit-Boote), ein Glas Rotwein in den Händen. Was will man noch mehr?!

16.06.2023 Varberg nach Göteborg/Langedrag

Start 07.50 Uhr / 1. Ankunft 13.30 Uhr / 2. Ankunft 14.30 Uhr / 47 Seemeilen

Adieu schönes Varberg, du hast uns gut gefallen! Die Reise verlief ruhig und gemütlich. Irgendwann auf unserer Route kamen wir an der Insel Nidingen vorbei. Rund um diese Insel gibt es viele Untiefen. Man tut also gut daran, die Insel weiträumig zu umfahren. Danach folgte die Halbinsel Fjärhals, auf welcher sich ein Observatorium befindet. Kurz vor Göteborg führte uns der Seeweg an den Inseln Vrangö, Donsö, Köpstadsö und Asperö vorbei, und zwar liessen wir die Inseln links liegen. Schon bei den Inseln merkte man, dass wir uns Göteborg näherten. Es gab viel mehr Verkehr von Freizeitbooten aber vor allem von den Fährschiffen, die die Inseln bedienen. Erstaunlich ist mit welcher Geschwindigkeit die Schiffe fahren und durch die Schären sausen. Und nun zu unseren zwei Ankunftszeiten: Wenn man in einen Hafen fährt, kann man die Plätze mit einer grünen Tafel belegen. Man weiss aber dann noch nicht, wie lange der Platz frei ist. Also geht man zum Hafenmeister und meldet sich mit dem Platz an und wie lange, dass man ihn belegen möchte. Der Hafenmeister schaut dann, ob er entsprechend frei ist. Wir hatten nun das Pech, dass unser ausgewählte Platz nur für eine Nacht frei war. Also haben wir einen anderen Platz zugeteilt bekommen und das war dann die zweite Ankunftszeit. Nun liegen wir gut vertäut in Langedrag und warten auf unseren Besuch aus der Schweiz. Am Montag kommen Christa und Beat aus Saas-Fee aufs Boot und machen mit uns den Göta-Kanal mit. Wir freuen uns sehr darauf. 

Übrigens noch eine Info: Normalerweise wird in den Häfen die Flagge der dort liegenden Gästeboote gehievt. Ist aber natürlich nur möglich, wenn es kein Bezahlautomat ist sondern eben ein Hafenmeister. Auf jeden Fall war nach ca. 30 Minuten die Schweizer Fahne gehievt!!!

17.06.2023 Göteborg/Langedrag

Was stand auf dem Programm? Aufwachen, Kaffee trinken, Waschmaschinen-Zeiten reservieren, Zmorge essen, Velos hervorholen und aufklappen, in den Hafen Wahlborgs Marina radeln, von dort zum Einkaufen in den ICA (ist eine Lebensmittelkette wie bei uns z.B. Migros) fahren, zurück beim Schiffe die Einkäufe verstauen, Pause machen und ein Radler geniessen, Wäsche waschen (drei Maschinen und zwei Tumbler), Abendessen zubereiten und geniessen, Tee und einen Absacker trinken, etwas lesen und gute Nacht wünschen. Oh war das ein strenger Tag ;-)! Ach, nicht zu vergessen: Einen wunderschönen Sonnenuntergang bestaunen.

Auf dem Foto unten seht ihr unsere Reisen ab Mitte Nord-Ostsee-Kanal bis Göteborg vom 2018 und 2023.

19.06.2023 Göteborg/Langedrag

Heute war der grosse Tag: Christa und Beat Zurbriggen, unsere Freunde aus Saas-Fee, sind um 14.30 Uhr in Göteborg gelandet und ca. um 16.00 Uhr waren sie bei uns in Langedrag auf der Red Snapper. Freude herrschte. Von nun an bis nach Stockholm sind wir zu viert auf dem Schiff und bestaunen und geniessen zusammen. Nach einem ersten Apéro haben Christa und Beat ihre Kajüte in Beschlag genommen und danach gingen wir fein ins Hafen-Restaurant essen. Wir haben wirklich sehr gut gegessen. Zurück auf dem Schiff gab es noch einen Schlummertrunk und schon bald waren wir im Bett.

20.06.2023 Göteborg (Ausflug in die Stadt per Tram)

Nach dem Morgenessen ging es per Tram nach Göteborg. Zu Fuss wurde ein kleiner Teil von Göteborg erkundet, etwas geshoppt und bei der Markthalle gönnten wir den Füssen Ruhe und uns ein Abendessen. Übrigens die Markthalle ist ein kulinarisches Erlebnis. Es gibt viele kleine typische Marktstände mit sehr feinen Delikatessen. 

21.06.2023 Göteborg/Langedrag nach Vänersborg

Start 06.40 Uhr / Ankunft 18.00 Uhr / 60 Seemeilen

Es gab ganz früh Tagwache. Spätestens um 05.30 Uhr waren alle wach resp. aus den Federn gekrochen. Um 06.00 Uhr waren wir bei der Fäkalien-Absauge. Dieser Prozess hat gedauert und gedauert. Warum auch immer! Um 06.40 Uhr ging es dann aber los auf die grosse, lange Fahrt. Bewusst haben wir uns entschieden, die Göta Alv und den Trollhättan-Kanal in einem Tag zu machen. So gibt es uns mehr Spielraum, um an schönen und interessanten Orten/Häfen einen Tag anzuhängen. Zudem sind beide Gewässer nicht sehr spannend. Irgendwann hat es auch angefangen zu regnen und das dann fast die ganze Fahrt bis Vänersborg. Bei Lilla Edet haben wir die erste Schleuse passiert und Beat hatte seine Feuertaufe im Schleusen. Vor Trollhättan kamen dann die Schleusentreppen mit vier Kammern. Jede Kammer hat uns acht Meter mehr über den Meeresspiegel gebracht. Für Christa und Beat war es sehr eindrücklich. Nach 11 Stunden und 20 Minuten waren wir fest vertäut im Hafen von Vänersborg. Auf dem Speiseplan stand eigentlich grillieren, aber da es mehr oder weniger immer geregnet hat und dann auch noch ein Wind aufkam, haben wir uns entschieden Raclette zu machen. Die Saaseni haben nämlich feinen Walliser Raclette-Käse mitgebracht und die restlichen Zutaten hatten wir auf dem Schiff. Es hat uns allen sehr gut geschmeckt. 

22.06.2023 Vänersborg nach Spiken

Start 10.20 Uhr / Ankunft 15.30 Uhr / 42 Seemeilen

Nach der langen Reise von gestern ging es heute bereits weiter. Das Motto lautet: So viele Seemeilen wie möglich vor dem Göta-Kanal hinter uns zu bringen und an schönen, ausgewählten Orten zwei Nächte zu verbringen! Also hopp und weiter. Wir verliessen Vänersborg und fuhren in den den Vänersborgsviken und weiter in die Dalbosjön. Bereits am Morgen wussten wir, dass es Wind haben wird. Im Vänersborgsviken waren wir noch vom Wind geschützt, dann aber in der Dalbosjön spürten wir ihn deutlich. Er kam aus Südwest und je weiter wir Richtung Nordost fuhren desto grösser wurden die Wellen. Irgendwann setzte Markus den Stabilisator auf der ersten Stufe ein. Das war dann um einiges bequemer. Wir wussten ja auch nicht, wie Christa und Beat auf die Wellen reagieren. Aber alles kein Problem. Christa hat gestrickt und Beat hat im Tablet gearbeitet. Niemand wurde seekrank, was toll war. An der Insel Kallandsö fuhren wir links vorbei bis zum Leuchtturm Eken. Bei Eken bogen wir rechts ab in die Inselwelt nördlich von Kallandsö. Die Inseln boten uns Schutz vor den Wellen, die Fahrt ging von nun an ruhig weiter. Wie schon im Jahr 2018 ist die Landschaft und die Natur sehr beeindruckend. Viele Fotos wurden geschossen. Und schon bald waren wir vor dem Abzweiger nach Spiken, wo wir für zwei Nächte bleiben werden. Das haben wir uns auch verdient. Nach dem Festmachen sind wir bereits in der Fischerei-Gasse rumspaziert und haben die nähere Umgebung etwas erkundet. Zurück zur Red Snapper gab es endlich den verdienten Manöverschluck und bald ging es auch daran, das Abendessen zuzubereiten. Endlich konnten wir grillieren. Wir genossen nicht nur unser Essen sondern auch die Aussicht. Die Bootsplätze in Spiken sind einfach gut gelegen, man hat freie Sicht hinaus in die See- und Insellandschaft. Wunderschön!!!

23.06.2023

Es war Ruhetag und irgendwie doch nicht. Nach dem Frühstück sind wir los marschiert. Das Ziel: Schloss Läckö (Slott Läckö). Beim Hinweg sind wir den offiziellen Google-Map-Weg gegangen. Zurück dann zuerst dem Wasser entlang, durch den Wald und über den Weg, wie wir schon gegangen sind. Hat das nun irgendjemand verstanden?! Beim Schloss wurde gerade das Midsommer Fest vorbereitet und der Baum geschmückt. Wir haben uns vom Treiben etwas mitreissen lassen. Nach einer kleinen Stärkung besuchten wir ein kleines Naturkundemuseum über die Gegend. War interessant gestaltet. Wieder in Spiken war relaxen angesagt und dann das Abendessen vorbereiten. Den Abend noch etwas ausklingen lassen und schon bald war Nachtruhe.

24.06.2023 Spiken nach Mariestad

Start 09.10 Uhr / Ankunft 12.20 Uhr / 25 Seemeilen

Bevor wir in den Vänernsee resp. in die Ekens skärgard gefahren sind, haben wir Diesel gebunkert und die Fäkalien abgesaugt. Danach allez hopp: Zuerst schipperten wir beim Slott Läcko vorbei, dann weiter Richtung Nord-Osten. Die Inseln Onsö und Dillö passierten wir südlich. Immer weiter und weiter bis wir genau nördlich vor Mariestad waren. Nun eine 90° Kurve nach Süden einleiten und hinein nach Mariestad. Übrigens schon von weitem erkennt man Mariestad: Der Dom-Turm ragt über allem. Wir bleiben für zwei Nächte hier. Morgen ist Waschen angesagt und etwas Mariestad erkunden.

25.06.2023 Mariestad

Wie angekündigt war Wasch- und Erkundungstag. Das Waschen hat etwas länger gedauert als angenommen. Die Programme dauerten und dauerten. Und dann war Freizeit angesagt. Beim Hafen gibt es verschiedene Imbiss- und Glacé-Buden, und die haben wir auch berücksichtigt. Nach der kleinen Stärkung begann die Erkundungstour, wobei so viel gab es nicht zu erkunden. Aber es war auch egal, es war schlicht zu heiss. Am Abend gingen wir in ein Restaurant beim Hafen und haben sehr gut diniert. Auf der Red Snapper gönnten wir uns einen Absacker und haben wieder einen wunderschönen Sonnenuntergang bestaunt. 

26.06.2023 Mariestad nach Lyrestad / 8 Schleusen

Start 11.00 Uhr / Ankunft 15.30 Uhr / 17 Seemeilen

Tagwache war auch für die letzte im Bett (die Schreibende) um 08.00 Uhr. Nach Duschen und Frühstücken marschierten wir nochmals los: Etwas Lebensmittel mussten eingekauft werden und dann musste vor allem der Systembolaget heimgesucht werden. In Schweden kann Alkohol nur in den Systembolagets eingekauft werden. Uns fehlte Rotwein und Bier, dazu kauften wir ein kleines Fläschchen Aquavit (schwedischer Schnaps). Mit Christa und Beat ist es Zeit, einmal das "Nationalgetränk" zu testen. Zurück auf der Red Snapper ging die Fahrt los. Hinaus in den Mittskär, durch den Östersundet, unter der Östersundet-Brücke durch und weiter bis Sjötorp. In Sjötorp startet der Göta-Kanal. Um ca. 13.00 Uhr fuhren wir in die erste von 58 Schleusen ein. Und nun folgte Schleuse auf Schleuse bis zu Nummer 8, welche kurz vor Lyrestad war. In Lyrestad liegen wir nun festvertäut an einem idyllischen Plätzchen. Schon während der ersten Kanalfahrt hat der Wind aufgefrischt. Nun ziehen dunkle Wolken auf - es sieht nach Abkühlung und Regen aus. Egal, wir freuen uns auf die Weiterfahrt.

27.06.2023 Lyrestad nach Töreboda / 11 Schleusen

Während der Nacht gab es Starkregen und ein Gewitter zog über uns weg. Wir wollen nicht Jammern, die Natur braucht dringend Wasser. Auch kurz bevor wir Lyrestad am Morgen verlassen wollten, setzte nochmals der Regen ein. Da wir ja Zeit hatten, haben wir das Gröbste vorbeiziehen lassen und sind etwas später losgefahren.  Im Grossen und Ganzen war es eine entspannte Fahrt. Wir passierten 11 Schleusen (immer noch aufwärts) und 7 Brücken. Beat und ich sind mittlerweile ein eingespieltes Team und Markus übernimmt immer den Part auf dem Bug. Christa schaut, dass wir keine Fehler machen ;-). 

Übrigens hatten wir bei einer Schleuse einen Schleusenwärter, welcher uns ein Ständchen auf der Gitarre gegeben hat. Ich fragte ihn, was er denn während dem Winter macht und er meinte Musik. Da er die Gitarre bei sich hatte, hat er uns anerboten, etwas zu spielen. Ein privates Konzert auf dem Göta-Kanal. Nicht schlecht!!!

28.06.2023 Töreboda nach Karlsborg / 2 Schleusen

Etwas vor 10.00 Uhr sind wir gestartet, denn um 10.00 Uhr wollten wir die Strassenbrücke passieren, welche nur jede halbe und volle Stunde eine Öffnung macht. Hat wunderbar geklappt. Bis wir ca. 200m weiter vor der Eisenbahn-Brücke standen. Man könnte ja meinen, dass diese beiden Brücken miteinander koordiniert werden. Dem ist nicht so. Wir warteten ca. 30 Minuten vor der Brücke, bis sie geöffnet wurde. Egal, um ca. 10.35 Uhr schlüpften wir durch und von da an lief es wie am Schnürchen. Immer wieder staunten wir über die Fernsicht, die Natur und die grossen Kornfelder. Heute war auch der Tag, an welchem wir vermutlich den schönsten Abschnitt des Göta-Kanals befuhren. Nachdem wir die Schleuse bei Tatorp (letzte Aufwärts-Schleusung) hinter uns gelassen haben, waren wir im Viken-See. Der Viken-See ist richtig verästelt, es geht um Ecken, um Inseln und Steinhaufen. Bei der Insel Storholmen fuhren wir dann in den Spetsnäskanalen ein. Aber bevor wir einmündeten, musste Markus via einmal lang Hupen uns ankündigen. Kreuzen wäre nicht möglich. Sehr eindrücklich. Danach ging es durch den Edsviken und Nässjön. Nun folgte der Billströmen (seht auch das Video). Aber auch hier mussten wir uns vorher bemerkbar machen. Dieses Mal mit zweimal lang und einmal kurz hupen. Es ist einfach wunderschön, diesen Abschnitt zu fahren. Man kommt nicht aus dem Staunen raus. Dann kurz in den Forsvikskanalen fahren und in die erste Abwärts-Schleuse bei Forsvik. Genau, wir sind/waren 91.8m über Meer und nun geht es wieder dem Meeresspiegel entgegen. Jetzt mussten wir noch den Bottensjön bis Karlsborg durchfahren. Nachdem wir die Red Snapper vertäut hatten, gingen Christa und ich auf eine kleine Erkundungstour. Wir wollten ein Restaurant finden, um dort am Abend Essen zu gehen. Leider sollte es nicht sein: Entweder das Restaurant wurde dauerhaft geschlossen oder es war nur bis 13.00 Uhr offen oder es war eine Imbiss-Bude.  Nach dieser Ernüchterung entschieden wir uns auch gegen zwei Nächte in Karlsborg zu bleiben. Alles hat uns nicht wirklich angesprochen. Zurück auf der Red Snapper haben wir das den Männer verklickert und auch das Abendessen selber zubereitet. Es gab ein feines Gemüse-Risotto mit Salat und Rotwein. 

29.06.2023 Karlsborg nach Motala (keine Schleuse!)

Wie geschrieben sind wir heute wieder weitergezogen. Direkt nach dem Hafen passierten wir die Strassenbrücke um 11.30 Uhr (auch eine Brücke, die zu jeder halben und vollen Stunde öffnet) und fuhren dann in den Vätternsee. Diesen durchquerten wir von West nach Ost bis nach Motala. In Motala sind wir gut angebunden und es gefällt uns auch hier. Wir bleiben für zwei Nächte und es gibt heute das Abendessen auswärts :-)

30.06.2023 Motala

Wie erwähnt sind wir noch in Motala geblieben. Irgendwann in der Nacht hat es angefangen zu regnen und auch am Morgen goss es wie aus Kübeln. Dann setzte auch noch ein starker Wind ein. Deshalb fiel auch die Erkundungstour durch Motala kurz aus. Etwas Lebensmittel einkaufen und durch den Park wieder zurück zum Schiff. Das Abendessen gab es auf der Red Snapper und auch den Schlummertrunk.

01.07.2023 Motala nach Berg övre

Um 09.00 Uhr sind direkt nach dem Hafen durch die erste Brücke und Schleuse getuckert. Danach folgten bis Borenshult diverse Brücken, die alle flott geöffnet wurden. In Borenshult befuhren wir die Schleusentreppe (fünf Kammern), die uns in den Borensee führte. Diesen durchquerten wir bis Borensberg. Und schon wartete die nächste Schleuse und Brücke auf uns. Übrigens befindet sich in Borensberg das bekannte Göta Hotel, welches in allen Dokumen-tationen über den Göta-Kanal gezeigt wird. Bevor wir weiterfahren konnten, mussten wir auf die Wilhelm Tham (ein Göta-Flusskreuzfahrtschiff) warten. Ein kreuzen wäre nicht möglich gewesen. Die Reise ging nun weiter auf dem Göta-Kanal, während man rechts von uns die Seen Norrbsjön und Ljungssjön sehen konnte. Bei Ljungsbro überquerten wir ein Aquädukt und gleich danach folgte die Doppelschleuse Heda. Heute gab es viel zu tun. Wir mussten nochmals drei Doppelschleusen und 2 Brücken passieren, bis wir in Berg övre waren. Hier haben wir festgemacht und uns ein Manöverschluck und irgendwann das Abendessen gegönnt. Nach 15 Schleusen und 16 Brücken waren wir alle müde und fielen früh ins Bett.

02.07.2023 Berg övre bis zur Schleuse Hulta vor dem Asplangensee

Zuerst im Telegramm-Stil:

07.00 Uhr Tagwache / 08.15 Uhr bei der Absauge und die am Vortag bestellten Brötchen entgegengenommen / 08.30 Uhr vor der Schleusentreppe (7 Kammern) in Pole-Position / Frühstück gegessen / 11.00 Uhr in erste Kammer eingefahren mit drei weiteren Schiffe (so lange haben wir die Pole-Position gehalten) / bis Kammer Nummer 6 alles gut geklappt. Fertig Telegramm, denn jetzt wird es interessant, um nur im Kurztext weiterzufahren. Die Geschichte geht so: Während dem Runterschleusen in der Kammer Nr. 6 wurde viel zu viel Wasser abgelassen und die Schleusen-Kammer Nr. 7 hat es nicht mit Wasser gefüllt. Da ich mit den Leinen immer von Bord gegangen bin und diese durch die Ringe durchgezogen habe, dachte ich schon bald, dass etwas nicht "normal" läuft. Das Segelschiff neben uns hat sogar aufgesetzt und sich an uns gelehnt. Irgendwann bekam es auch der Schleusenwart mit, dass etwas nicht stimmt. Verständlicherweise kam nun etwas Unruhe auf und anstelle von zwei Schleusenwärter hatten wir plötzlich vier davon. Wie ging es weiter? Wir wurden wieder hochgeschleust, indem das Wasser wasserfallmässig hinter den letzten beiden Schiffe über für die Schleusentore der Kammer Nr. 5 gespült wurde. Leider hatten es die Schleusenwarte verpasst zu informieren, mit welcher Wucht das Wasser von oben reingelassen wurde. Plötzlich war ein Tosen und Rauschen, so dass sich alle erschrocken haben. Eine Frau vom Schiff hinter uns, die die Heckleine vom Land aus hielt, kam in arge Bedrängnis und konnte die Leine fast nicht mehr halten. Da bei uns selber alles unter Kontrolle war (dank Beat und Christa war ich selber frei), spurtete ich zu ihr und half das Boot zu fixieren resp. hochzuziehen. Als Markus von der Red Snapper springen konnte, kam er mir/uns zu Hilfe resp. hat mich abgelöst. Dieser Prozess der Füllung dauerte mehr als 60 Minuten. Danach folgte die reguläre Abwärtsschleusung der Kammer Nr. 6 und das Einfahren in Kammer Nr. 7. Hier klappte es wie gewohnt und um ca. 13.40 Uhr verliessen wir die letzte Kammer und fuhren in den Roxensee. Diesen durchquerten wir von West nach Ost bis Norsholm. Der Plan wäre vor dem Schleusenproblem gewesen bis nach Söderköping zu fahren. Aber da wir so viel Zeit verloren hatten, wollten wir in Norsholm übernachten. Leider waren aber alle Plätze besetzt, so dass wir weiter bis zu einem freien Anlegesteg fahren mussten. Und dieser fanden wir vor der Schleuse Hulta am Anfang des Asplangensee. Der Liegeplatz lag sehr idyllisch gelegen und ruhig. Zum Abendessen gab es Reste (Raclette auf Brot und Taco-Füllung mit Teigwaren). Hat geschmeckt und war auch lustig. Was für ein Tag!

03.07.2023 Schleuse Hulta nach Söderköping

Punkt 09.00 Uhr fuhren wir in die Schleuse Hulta und bewältigten das Runterschleusen von 2.3 Metern. Danach folgten der Asplangensee und weitere neun Schleusen und drei Brücken bis Söderköping. Da das Wetter schlecht war (Regen und starker Wind (in den Böen über 60km/h)), gab es kaum Bewegung in den Häfen. Viele Schiffe blieben vertäut. Bereits etwa drei Schleusen vor Söderköping wurde uns mitgeteilt, dass wir direkt in Söderköping keinen Platz haben werden, aber davor in Klevbrinken (10 Gehminuten von Söderköping entfernt) gäbe es Platz. Hier sind wir nun und lauschen dem Wind, der immer wieder an der Red Snapper zerrt. Gegen den späteren Nachmittag spazierten wir nach Söderköping und haben Einkäufe getätigt. Wir hatten auch Zeit, etwas vom alten Söderköping zu erkunden. Die Inga Lindström-Fans würden das eine oder andere Gebäude oder Platz wieder erkennen :-). Da niemand Lust hatte zu kochen, entschieden wir uns auch, in Söderköping zu essen. Das Restaurant war früher vermutlich mal ein Stall. Nun ist es mit viel Charme umgebaut und das Essen hat sehr gut geschmeckt. 

04.07.2023 Söderköping nach Arkösund / 28 Seemeilen

Heute war der letzte Tag auf dem Göta-Kanal. Bye Bye "Blaues Band Schwedens"!!! So wird der Kanal auch genannt. Direkt nach Söderköping folgte eine Schleuse und bis Mem (die letzte Ortschaft des Göta-Kanals) folgten weitere zwei Schleusen und eine Brücke. Und nun waren wir auch wieder in der Ostsee und die Red Snapper wurde von Salzwasser getragen. Weiter ging die Fahrt durch den Slätbaken Richtung Südost bis vor die Insel Trännö, durch die Schären immer gegen Nordost, vorbei an den Inseln Djursö, L Rimmö und St Kalvö. Irgendwann wurde über Funk eine Sturmwarnung in unserem Gebiet mitgeteilt. Deshalb haben wir unsere Route abgekürzt und sind nicht wie geplant nach Oxelösund gefahren sondern "nur" bis Arkösund. Kurz vor dem Hafen wurden wir von zwei Hafenmitarbeitenden im Schlauchboot in Empfang genommen. Sie begleiteten uns an unseren Platz und halfen beim Festmachen mit. Das ist Gastfreundschaft. Wie es sich gehört, gab es nach der Anmeldung beim Hafenmeister den Manöverschluck. Und irgendwann setzte dann der Wind und Regen ein und wir waren froh, im sicheren Hafen zu sein. 

Erstes Foto unten gibt kurz zusammengefasst Infos über den Trollhättan- und Göta-Kanal. Das zweite Foto war unsere Identifikationsetikette, welche während der Fahrt auf dem Göta-Kanal gut ersichtlich am Schiff festgemacht werden musste.

Sodeli und nun geht unsere Reise auf der 4. Etappa weiter.